Donnerstag, 12. Februar 2009

old cole for u.

Grau, grau, grau blüht der Enzian.
Ob richtig oder falsch: Hier sind zwei Fliegen auf einen Schlag. Cole and Luke in einer U-mag Ausgabe, die ich zwar nicht kenne, aber wohl kennen sollte.
Die Bilder -ein wenig grotesk, aber "voller" meditativer Kraft. Und ja. Lukes fledermausähnliches Gewand samt betrübter Attitüde erinnert an eine nicht gewollte künstlerische Rebellion.
Was würde da wohl Filippo T. Marinetti sagen?
by umag

Mittwoch, 11. Februar 2009

Karl Lagerfeld S/S 09.freja.


Meine Affinität zur wunderbaren Freja Beha Erichsen ist dank der überraschenden Cavalli-Bildern gewachsen und nun, seitdem ich in Erfahrung brachte, dass sie auch für unseren Karl Lagerfeld werbemäßig zur Verfügung steht, bin ich sichtlich entzückt von dem dunklen, leicht strengen Bild, das in der deutschen Vogue Märzausgabe zu sehen ist.
So sinne ich also über die Gelegenheit, einer so verführerischen Gestalt abends unter dem Schein der Straßenleuchten zu begegnen.
Und wie es bei der visuellen Wahrnehmung so ist: Pars pro toto -es genügt der entscheidene Teil zur Identifikation des Ganzen...
by vogue germany

Dienstag, 10. Februar 2009

Dazed & Confused March 09.

Photo: Mariano Vivanco
Styling: Nicola Formichetti
by
nicolaformichetti.blogspot.com

save polaroid.


Mein Verstand sagt digital, mein Herz sagt analog -die Phrase eines international bekannten DJ´s. Und was waren das noch für Zeiten, in denen der DJ die wirkliche Hauptattraktion in der dunkel erleuchteten Halle war. Hinter den Turntables, schwer hantierend mit den Schaltplatten, zu dumpfen Klängen über der tanzenden Masse bis in den Morgen hinein. Die Digitalisierung der Medien ist eine Reise zwischen CD´s, Vinyl, Plattenspielern, Ableton und MP3. Nicht nur eine Frage des Verstandes (u.a. die der Praktikabilität und des Fortschritts), sondern auch eine Herzensangelegenheit. Dies gilt auch für die Fotografie. Die gute alte Polaroidkamera. Die gute neue Digitalkamera. Was war es für ein Gefühl, das kürzlich geschossene Bild schüttelnd in den Händen zu halten? Worin bestand die Verbindung zwischen dem eigentlich unhandlichen und großen "Kasten", und dem Fotografen? Bezeichnen wir es mit ein wenig Pathos: Es war ein freiheitliches Gefühl. Und mit den Schlagwörtern: Nähe, Gemeinsamkeit, Authentizität. Die Polaroidkamera.
Auch wenn es harsch klingt: Ich postuliere für die sofortige Bekanntmachung (auch ein schönes Wort) eines Jeden mit dem wunderbaren Projekt
Savepolaroid .

Ein Projekt, das gegen die Vergessenheit der Polaroidkamera vorgeht.
Einfach ein Polaroidbild hochladen und die individuelle Bedeutung von Polaroidaufnahmen erläutern. So wie diese junge Dame es tut:
Suddenly I had this small thing, this tool that allowed me to capture, immediately and viscerally, anything I wanted to see again, keep forever, or never forget. I could carry it with me. It required no technical expertise.
So, tell your polaroid tale.

Freitag, 6. Februar 2009

mone maurer.



Zufällig bin ich letztens auf die Illustratorin und Designerin Mone Maurer gestoßen. Ihr breites Spektrum an Illustrationen, die malerische Komponente wie streetart Elemente beinhalten, umfassen eine solch emotionale Aussagekraft, dass ich meine Begeisterung kaum zurückhalten kann. Das teils szenische Wirken der Illustrationen, mit welchen der Betrachter Gefühle wie Einsamkeit, Lethargie oder Apathie assoziieren kann, erinnert mich unweigerlich an einige Werke Gottfried Helnweins. Trotz des unterschiedlichen Genres.
Auch in ihnen wird der Mensch zum Protagonisten des Geschehens.
Die Atmosphäre der einzelnen Werke führt nicht nur zum bloßen Betrachten als ein Akt der Selbstverständlichkeit; sie beeinflusst gerade aufgrund der Zurückhaltung an Farbe und Impulsivität die individuelle Rezeption eines Werkes entschieden.
Und bei Maurers Illustrationen habe ich das Gefühl, es ist die Stille, eigentlich ein Kontrast zur hektischen Welt der Printmedien, die sich wie ein Leitfaden durch die Werke zieht.

all by MONE MAURER

Sonntag, 1. Februar 2009

new calvin klein advertising.


Dass es immer wieder Diskussionen um "provozierende" Werbung gibt, ist nichts neues.
Nun hat es abermals Werbung von Calvin Klein erwischt.
Nachdem lange kein Spot von CK im TV zu sehen war, ist das frisch produzierte Werk ad hoc in Amerika auf die rote Liste gesetzt worden. Grund: Lasziv räkelnde Gestalten und eine aufgeladene Atmosphäre, in der alles ein wenig fragmentiert, abgebrochen und doch sinnlich, ineinander verwoben wirkt. Menschen nahezu im Naturzustand, nur beschmückt mit der hier essenziellen Calvin Klein Jeans. (Hier zu sehen)
Im Gegensatz zu Amerika wird der Spot in Deutschland zu sehen sein. Ganz offiziell und unzensiert. Wenn da nicht mal unsere Feministinnenriege diese öffentlich dargestellte Erotik zur Pornografie stilisiert...doch was sagte Alice Schwarzer einmal während einer Diskussionsrunde:
Heutzutage sei es möglich, fast alles als Kunst zu bezeichnen.
Da wird sich Steven Meisel freuen..
picture by models.com

lets make a party in a bloc.