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Freitag, 23. Januar 2009

yves saint laurent.fall 09.


Nach Mailand kommt Paris und das Farbenmeer beginnt von Neuem sich ausgiebig zurückzuhalten.
Stefano Pilati ließ die Farbpalette für den kommenden Winter also gleich in der Truhe liegen. Nur vereinzelt wechseln Schwarz, Weiß oder Grau ihre Ummantelung und ein kräftiges Blau und ein spärlich aufgetragenes Gold kommen zum Vorschein. Gekonnt lanciert er Laurents Kommentar "Nichts ist schöner als ein nackter Körper" und sorgt bei den männlichen Kollegen für ordentlich Ausschnitt.
Die Modelle selber hüllen sich in den teils oversized geschnittenen Hosen oder Jacken und wirken wie japanisch inspirierte Neokimonoträger. Und wie kann es auch anders sein: Auch der gute Anzug darf in der Männergarderobe als basic-Objekt nicht fehlen...da schielt man aber lieber zu Jil Sanders Kreationen, die passend slimfit geschnitten wie eine zweite Haut auf den dünnen Körpern der Models liegen.
pictures by style

Mittwoch, 8. Oktober 2008

The worlds difference in clothing



Designer Yohji Yamamoto sagte einmal: "Ich bin kein Modeschöpfer, ich bin ein Schneider".
Und so unprätentiös wie er sich selber präsentiert, sind auch Form und Farbe der S/S09 Kollektion, die Mitte Juni in Paris präsentiert wurde. Weite Formen, schwarze Stoffe, vereinzelt Kopfbedeckungen. Nur spärlich geht Yamamoto mit Farben und Accessoires um; stattdessen lässt er seine Kleidung an den Modellen wirken. Die Diversität unter ihnen ist beachtlich: Yamamoto teilt seine Mode mit Jung und Alt, Rot –und Braunhaarigen.

Designerkollege Junya Watanabe ist hier schon um Einiges bescheidener, in seiner Kollektion jedoch auch „gewagter“. Sie erinnert an adrette Mode aus den 20er Jahren. Rastlose, gemischt mit Koffern, Safarihüten und einer Farbpalette aus lachs, orange und rot.

Betrachtet man ebenso Yasuhiro, in dessen Kollektion gold –und feminine Elemente zu finden sind, oder Fujiwaras geordneten und teilweise futuristischen Monochromismus, so fällt vor allem die schlichte Eleganz dieser asiatischen Designer auf. Selbstsicher gehen sie mit ihrer Mode um, die vielleicht ab und zu mehr traditionelle Elemente beinhalten könnte.

Hat man einen (kleinen) Einblick auf die Modewelt der Straßen Beijings oder Tokios, scheint sich die Stilsicherheit fortzuführen; nur farbenfroher und ein wenig „mutiger“ sind die Stadtbewohner. Und vielleicht Kultur zugewandter.







Pictures taken from style.com / p1.cn/magazine/index /feetmanseoul.com