

schlafen Sie noch.
bald erschöpft sich der topf der torheit von selbst.
fotos by agentur reuters
bald erschöpft sich der topf der torheit von selbst.
Entweder man freundet sich mit den putzigen kleinen Bällchen von Takashi Murakami an, oder schüttelt den Kopf vor diesem Hello Kitty durchtränkten Pop-Kitsch. Nackte Haut - Jim Kempner platzierte zwei leicht bekleidete Schönheiten vor seine Bude – wirkt zwar als eyecatcher, doch einer mit nackten Tatsachen überfütterten Gesellschaft wird Bekanntes schnell überdrüssig. Moderne Kunst hat es nicht leicht. Zu viel, das schon gesehen wurde, zu wenig, bei dem der Besucher sichtlich beeindruckt die Ausstellung verlässt. Bekannte Phrasen, die ihre Gültigkeit auch in New York nicht verlieren. 
"Manchmal glaube ich, das Warte nicht mehr ertragen zu können, als fliehe das Leben in diesen Stunden von mir."Wer mit der Protagonistin mehr als 70 Jahre zurückreist, dem erschließt sich durch das Werk die Fragilität des Sein, wenn gewollt, aber nicht gekonnt wird. Dabei nahm das Wollen stets einen wichtigen Punkt ein im Leben Schwarzenbachs. Sie wollte ihren Weg bestimmen, trotz strikter mütterlicher Einengung in ein Leben, das der jungen Züricherin hinsichtlich Mutter Reneés Ideologie - sie sympathisierte mit den Nazis - nicht behagte. Auch die unerfüllte Liebe zu Erika Mann ließ ihrer mitunter exzessiven Drangperiode keinen Abbruch.
Ich gebe zu: nicht immer stelle ich meine eigentlich pro feministische Haltung in diesem Blog visuell dar. Schließlich sträuben sich bei Bildern von halb nackten Schönheiten die (rasiert oder nicht rasierten? [erinnern wir uns an die Simpsons: "heute auf dem Östrogenkanal: Männer!" "buuhh!"]) Beinhaare engagierter Blaustrümpfe.
Nach unzähligem bürokratischen Gezerre ist es nun soweit. Ganz betört von frischer Seeluft kann das erste kleine Eigenheim in knapp zwei Wochen bezogen werden.