Mittwoch, 18. März 2009

pola my day.


zu hause in der fremde bin ich ich. und der milde westwind fährt wie deine hand an meinem kopf entlang. sein duft erinnert mich an den tag, sein hauch an die schlafende nacht. mit seinem lacken umwickelt er die körper, manchmal sanft, manchmal bestimmt oder rau. so schnell er kommt, so kurz ist sein weg. in einem wechselspiel seid ihr schattenspieler, und nach seinem willen kreuzt und paart er deine haut mit einer anderen. zück deine polaroidkamera, mag man meinen, an den auen und wiesen. wenn du nicht mehr allein, zu zweit im moor sumpfartiger gebiete deine runden voller unruhe ziehst. denn dort, wo du fehlst, reisst der anker das beton in eine urige suppe. straßen spalten sich, ampeln verlieren köpfe und körper gleichmaßen wie gliedmaßen in einem rythmus. und der wind pfeift die melodie. vorbei die zeit quitschender bremsen. denn der strom rekrutiert aus allen richtungen. und in der fremde sind wir es, die nach einem leitwolf suchen. und der wind ist es, der das tempo vorgibt.
picture by art

1 Kommentar:

naboonies hat gesagt…

Gosh, I want to read it but I dont understand German!!

English translation please!